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Was ist Preiselastizität?

by UInfo
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Unter der Preiselastizität wird die relative (prozentuale) Veränderung von Angebot bzw. Nachfrage als Reaktion auf eine Preisänderung verstanden. Die Preiselastizität ist also ein Maß für die Reaktion von Angebot oder Nachfrage auf Preisveränderungen.

Man unterscheidet also zwischen der Preiselastizität des Angebotes und der Preiselastizität der Nachfrage. Wird nur von der Preiselastizität gesprochen, ist im Allgemeinen die Preiselastizität der Nachfrage gemeint.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Preiselastizität ist, desto stärker wird sich das Angebot bzw. die Nachfrage bei einer Veränderung der Preise ändern.

Die Preiselastizität der Nachfrage wird berechnet, indem die prozentuale Veränderung der nachgefragten Menge eines Wirtschaftsgutes durch die prozentuale Veränderung des Preises geteilt wird. Wird der Preis für eine Maschine von 10.000 Euro (P1) auf 10.500 Euro (P2) und damit um 5% erhöht und sinkt aufgrund der Preisänderung die Nachfrage nach der Maschine von 100 Stück (M1) auf 90 Stück (M2) und damit um 10%, dann beträgt die Preiselastizität 2.

  • Ist die Preiselastizität größer 1, dann spricht man von einer elastischen Nachfrage. Das bedeutet, die Preisänderung bewirkt eine noch stärkere Mengenänderung.
  • Liegt die Preiselastizität genau bei 1, handelt es sich um eine isoelastische Nachfrage. Die prozentuale Preisänderung ist gleich groß wie die resultierende prozentuale Mengenänderung.
  • Ist die Preiselastizität kleiner 1, handelt es sich um eine unelastische Nachfrage. Die prozentuale Preisänderung ist größer, als die daraus resultierende prozentuale Mengenänderung.

 

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