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Was ist eine Genossenschaft (Definition)?

by UInfo
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Als Genossenschaft wird ein Zusammenschluss von (juristischen oder natürlichen) Personen verstanden, die sich zum Zwecke der Erwerbstätigkeit oder zum gemeinschaftlichen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb mit dem Ziel der sozialen oder wirtschaftlichen Förderung ihrer Mitglieder zusammenschließen.

Die häufigsten Formen der Rechtsform von Genossenschaften sin ddie der eingetragenen Genossenschaft (Abk.: „e. G.“ bzw. „eG“.). Neben den eingetragenen Genossenschaften gibt es auch nicht eingetragene Genossenschaften, die mit „Gen.“ abgekürzt werden.

Gründung einer eG

Um eine eingetragene Genossenschaft zu gründen bedarf es mindestens drei Gründungsmitglieder (Genossen), d.h. eine Genossenschaft muss immer aus mindestend drei Genossen bestehen. Eine eG bedarf einer Satzung, der Mindestinhalt ist vorgeschrieben. Nach einem positiven Gutachten durch den Prüfungsverband wird die Genossenschaft in das Genossenschaftsregister beim zuständigen Amtsgericht eingetragen.

Organe der eG

Die Organe einer Genossenschaft sind der Vorstand, der Aufsichtsrat sowie die Generalversammlung bzw. die Vertreterversammlung. Eine eG mit über 20 Mitgliedern muss mindestens zwei Vorstände und drei Aufsichtsratsmitglieder haben. Hat die eG weniger als 20 Mitglieder, reicht ein Vorstand aus, zudem bedarf es dann keines Aufsichtsrates.

Häufige Formen von Genossenschaften

Häufige Formen von Genossenschaften sind:

  • Konsumgenossenschaften: Mitglieder sind gleichzeitig Kunden
  • Einkaufsgenossenschaften: Mitglieder sind meist kleinere Händler im Einkaufsverbund, die so Einkaufsmacht bündeln
  • Wohnungsbaugenossenschaften: Mitglieder sind gleichzeitig Mieter

Quelle Beitragsbild: Pixabay

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