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Was bedeutet Just-in-Time-Produktion?

by UInfo
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Mit Just-in-Time wird eine Organisationsform beschrieben, bei der Material bedarfssynchron nur dann produziert und geliefert wird, wenn es tatsächlich beim Kunden benötigt wird. Ziel der Just-in-Time-Produktion ist die Optimierung des Materialflusses und damit eines schlanken Wertschöpfungsprozesses, der Lagerkapazitäten optimiert und dadurch auch die Kapitalbindung erheblich reduziert. Durch die geringere Lagerhaltung der Just-in-Time-Produktion können Unternehmen schneller auf veränderte Marktbedingungen reagieren.

Das Risiko der Just-in-Time-Produktion ist eine große Abhängigkeit von der Zuverlässigkeit der beteiligten Lieferanten sowie der Logistikprozesse. Fallen Lieferanten aus, liefern verspätet oder kommt es zu Problemen auf den Transportstrecken, kann dies schnell zu Produktionsverzögerungen oder -ausfällen führen.

Just-in-Time wird häufig in der Massen- und Serienfertigung eingesetzt. Gängigstes Beispiel sind Automobilhersteller, wo Zulieferer nur nach Bedarf der Hersteller liefern und nahtlos in den Produktionsprozess eingebunden sind. Häufig werden Bauteile nur wenige Stunden vor der endgültigen Verarbeitung am Produktionsstandort angeliefert und direkt (also Just-in-Time) weiterverarbeitet.

 

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