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Mobile Payment per NFC: Google Pay startet bezahlen per Smartphone

by UInfo
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Anders als z.B. in den USA oder China, fristet das Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland weiter ein Schattendasein. Nun wagt mit Google ein Tech-Konzern den Versuch, die Geldbörse auf das Handy zu verlagern. Allerdings dürfte sich dadurch das Bezahlverhalten der deutschen Kunden, die ihre Rechnungen weiter vorrangig mit Bargeld begleichen, nur langsam ändern. Zum einen ist die technische Limitierung. Denn Google Pay wird nur auf Android-Geräten verfügbar sein. Zwar liegt hier der Marktanteil bei rund 76 Prozent, aber es gibt weitere Einschränkungen. Außerdem muss das Android-Handy NFC-fähig sein (Near Fild Communication).

Zum Start von Google Pay sind bislang nur Kreditinstitute mit an Bord, d.h. nur Android-Smartphone-Besitzer, die ein Konto und eine zugehörige Kredit- oder Debit-Karte bei Comdirect, der Commerzbank, N26 oder boon (Wirecard) haben, können den Service nutzen. Als nächstes soll noch die Landesbank Baden-Würtemberg / BW Bank und Revolut folgen.

Die andere Einschränkung ist die Anbieterseite, denn bislang bieten ausgewählte Geschäfte bzw. Handelsketten den Bezahlservice an (z.B. Aldi Süd, Hornbach, Kaufland, Lidl, McDonalds oder Media-Markt / Saturn). Weitere sollen nach Google-Angaben folgen. Ein Hinweis, ob kontaktloses Bezahlen mit Google Pay im Geschäft möglich ist, bietet das NFC-Symbol an der Kasse.

Zur Bezahlung müssen sich Anwender die Google Pay-App auf ihr Smartphone laden und dort eine Kreditkarte hinterlegen. Zur Bezahlung muss nur noch das Smartphone an das Kontaktterminal gelegt werden und die Rechnung ist bezahlt. Bei Beträgen unter 25 Euro muss die Google Pay-App nicht geöffnet werden.

Mehr Informationen dazu gibt es auf dem Google Blog.

 

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