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Gründer-ABC

by UInfo

Viele Arbeitnehmer haben den Wunsch, irgendwann im Laufe ihres Berufslebens den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und dadurch ihre berufliches Ideal zu finden. Neben der Umsetzung der eigenen Geschäftsidee lockt häufig die Aussicht auf eine größere finanzielle Freiheit und persönliche Unabhängigkeit. Außerdem muss man sich nicht mehr mit Vorgesetzten oder nervigen Kollegen herumschlagen und bestimmt jeden Tag selbst, was wichtig ist und was nicht.

Vergessen wird dagegen häufig die viele Arbeit, die auf junge Gründer zukommt. Vorbei sind die Zeiten des geregelten 9-to-5 Jobs, denn ein Existenzgründer arbeitet „selbst“ und „ständig“. Auch die regelmäßige Gehaltszahlung ist dann keine Selbstverständlichkeit mehr, denn häufig dauert es Monate bzw. sogar Jahre, bis das gleiche monatliche Einkommen erzielt werden kann, an dass man sich als Angestellter gewöhnt hat. Und wo früher vielleicht der Chef oder Kollegen genervt haben, tun das jetzt eben das Finanzamt oder Kunden bzw. Lieferanten.

Kurzum: Der Schritt in die Selbstständigkeit will sehr gut überlegt sein. Und jeder, der darüber nachdenkt, sollte noch vor der eigenen Geschäftsidee erst einmal für sich selbst überprüfen, ob er bzw. seine persönliche Lebenssituation dafür geeignet sind, den Schritt ins kalte Wasser zu wagen.

Die ehrliche Selbsteinschätzung: Bin ich zum Unternehmer geeignet?

Jeder sollte für sich selbst am Anfang herausfinden, ob er der hohen Arbeitsbelastung, verbunden mit einer latent vorhandenen existenziellen Unsicherheit, tatsächlich leben kann. Keine regelmäßigen Gehaltszahlungen mehr und nicht zu wissen, wie hoch im nächsten und übernächsten Monat der Umsatz sein wird, kann erheblich an den Nerven zerren. Besonders dann, wenn Kredite abzuzahlen sind oder Mitarbeiter ihre Gehalt erhalten müssen. Wer diesem Druck nicht gewachsen ist, sollte vermutlich weiterhin im Angestelltenverhältnis bleiben.

Außerdem sollte jeder seine persönlichen Lebensumstände überprüfen. Ist eine Familie zu versorgen bzw. sind hohe Kredite im persönlichen Bereich zu bedienen, sollte man sich ebenfalls genauestens überlegen, ob der Schritt sinnvoll ist. Auf alle Fälle sollte das Vorhaben ausführlich mit dem Lebenspartner besprochen werden.

Ist der Wunsch nach dem Schritt in die Selbstständigkeit trotz schwierigem privatem Umfeld da, kann ein nebenberuflicher Start sinnvoll sein und das existenzielle Risiko deutlich senken.

Alles, was Sie über den nebenberuflichen Schritt in die Selbstständigkeit wissen sollten, haben wir für Sie in folgenden Artikeln beschrieben:

  • Artikel 1
  • Artikel 2

Machen Sie den Gründertest

Den Test, ob man selbst als Gründer geeigent ist, kann man natürlich auch ganz systematisch angehen. Dafür gibt es am Markt inzwischen jede Menge Gründertests, mit denen man herausfinden kann, ob man selbst zum Gründer geeignet ist.

  • Gründertest 1
  • Gründertest 2

Hilfe vom Experten: Der Gründercoach

Eine weitere Möglichkeit, vor dem eigentlichen Schritt in die Selbstständigkeit herauszufinden, ob man als Gründer erfolgreich sein kann, ist ein intensives Coaching bei einem Gründercoach. In Zusammenarbeit mit einem Experten versucht man herauszufinden, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen und wo man besonders xxxxxxxx werden muss.

Hilfe vom Experten: Mit einem Gründercoach

Feedback vom eigenen persönlichen Umfeld einholen

Und nicht zuletzt kann natürlich das eigene Umfeld, die Familie bzw. Freunde und Bekannte einen wertvollen Beitrag leisten, ob man geeigent ist oder nicht. Die kennen einen schon lange.

Beitrag: Freunde und Familie

Umfeld / Familie / Freunde befragen und um ehrliches Feedback bitten

Die passende Geschäftsidee finden

man muss sich auskennen, muss spass machen und begeistern und auch das potenzial haben, am Markt erfolgreich zu sein und entsprechend Umsätze zu generieren

Inspierieren lassen von anderen erfolgreichen Geschäftsideen

 

Aus der Geschäftsidee Geschäftsmodell ableiten

Planen, Businessplan, Liqiditätsrechnung, Rentabilitätsrechnung, Finanzierungsbedarf, Investitionsplan

Markt- und Wettbewerbsanalyse durchführen

 

Die Gründung planen

Basierend auf dem Businessplan schreitet man jetzt zur Tat und setzt die einzelnen Komponenten um.

Mitstreiter finden

Gründerteam

 

Erste Mitarbeiter

 

 

Passende Rechtssform wählen

 

 

 

Startup finanzieren

Investoren finden

Bootstrapping

Kredit

Fördergelder

Gründerwettbewerbe

 

Geschäftsidee am Markt testen

MVP

Lean Startup

Weitere Methoden, um Produkt bzw. Dienstleistung am Markt zu testen

 

Risiko reduzieren: Nebenberuflich gründen