Home News Der Arbeitsmarkt bleibt zweigeteilt: Ostdeutsche verdienen weniger bei mehr Arbeit

Der Arbeitsmarkt bleibt zweigeteilt: Ostdeutsche verdienen weniger bei mehr Arbeit

by UInfo
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Wie die FAZ berichtet, wurden von der „Linke-Bundestagsfraktion“ Daten der Statistischen Bundesämter von Bund und Ländern bezüglich der Arbeitszeiten und Gehälter von Ost- und Westdeutschen Arbeitnehmer ausgewertet. Das Ergebnis zeigt weiterhin einen geteilten Arbeitsmarkt zwischen Ost und West.

Nach FAZ-Angaben liegt der Jahres-Bruttolohn in Ostdeutschland bei 30.172 Euro, der in Westdeutschland 35.084 Euro. Für ihren Bruttolohn müssen die Ostdeutschen (inkl. Berlin) 1346 Stunden arbeiten, westdeutsche Arbeitnehmer dagegen nur 1.279 Stunden. Für ostdeutsche Arbeitnehmer liegt der durchschnittliche Stundensatz damit bei 22,41 Euro, bei westdeutschen Arbeitnehmer dagegen bei 27,43 Euro.

Am längsten arbeiten thüringische Arbeitnehmer mit 1.371 Stunden, am wenigsten die in Rheinland-Pfalz mit 1.255 Stunden. Das höchste Jahres-Bruttogehalt wird mit 40.771 Euro in Hamburg erzielt, das niedrigste mit 27.520 Euro in Mecklenburg-Vorpommern.

 

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