Stille Gesellschaft: Wofür und wie Sie gegründet wird und welche Vor-und Nachteile sie hat

Definition: Was ist eine stille Gesellschaft? Bei einer (typischen) stillen Gesellschaft handelt es sich um eine Unternehmensform, bei der sich ein Gesellschafter (natürliche oder juristische Person) an einem Handelsgewerbe eines Einzelkaufmannes oder einer Handelsgesellschaft durch eine Vermögenseinlage beteiligt. Der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, an dem sich der stille Gesellschafter mithilfe der stillen Gesellschaft beteiligt, muss aber…

Welche Betriebsausgaben Freiberufler geltend machen können

Wer freiberuflich tätig ist, kann beruflich notwendige Ausgaben als Betriebskosten von der Steuer absetzen und dadurch seine Steuerlast reduzieren. Betriebsausgaben sind Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind (§4 Abs. 4 EStG). Wichtig dabei ist, dass Ausgaben, die geltend gemacht werden sollen, auch nachgewiesen werden müssen. Hier gilt die alte Kaufmannsweisheit: Keine Buchung ohne Beleg!…

Schritt für Schritt: Wie Sie als Unternehmer einen Minijob richtig anmelden

Fast ein Viertel aller Arbeitsverhältnisse in Deutschland sind sogenannte Minijobs, bei denen Arbeitnehmer im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung max. 450 Euro pro Monat verdienen oder eine kurzfristige Beschäftigung für einen befristeten Zeitraum ausüben. Für Arbeitgeber ist der Minijob ein beliebtes Instrument, um Jobs zu besetzen, für die sich keine Vollzeitstelle lohnt oder um ein kurzfristig…

Tipps, wie Sie für Ihre Projekte den richtigen Freelancer finden

Egal ob Start-up oder mittelständisches Unternehmen – immer mehr Arbeitgeber setzen bei Projektengpässen oder zeitlich begrenzten Aufgaben auf die Fachkompetenz und Flexibilität von Freelancern. Welche Vorteile die Beauftragung freiberuflicher Mitarbeiter hat, was Sie als Unternehmer bei der Zusammenarbeit mit Freelancern beachten sollten und wie Sie geeignete Freelancer finden, erfahren Sie in diesem Beitrag. Angesichts des…

Rechnungsvorlage für Kleinunternehmer: Was mindestens auf der Rechnung stehen sollte

Der Gesetzgeber stellt Mindestanforderungen an die Erstellung einer korrekten Rechnung. Zu den Pflichtangaben, die laut Umsatzsteuergesetz einzuhalten und auch Voraussetzung für die Vorsteuerabzugsfähigkeit beim Rechnungsempfänger sind, zählen: der vollständige Name und die Anschrift von Leistungserbringer und Leistungsnehmer, Steuer- und Umsatzsteueridentifikationsnummer, Rechnungsdatum, fortlaufende und eindeutige Rechnungsnummer, Angabe des Leistungsumfang (Menge und Bezeichnung der verkauften Gegenstände oder…

Wie eine betriebliche Übung entsteht und was Arbeitgeber beachten müssen

Gewährt ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer regelmäßig wiederkehrend Zuwendungen oder Vergünstigungen bzw. lässt ein regelmäßiges Wiederholen bestimmter Verhaltensweisen auf den Willen des Arbeitgebers schließen, dass auch zukünftig Leistungen bzw. Vergünstigungen gewährt werden, dann kann das zu einem Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf diese Leistung führen. Man spricht von einer betrieblichen Übung bzw. Betriebsübung. Die wohl bekanntesten Beispiele…

Arbeitsrecht: Welche Mindestangaben ein Arbeitsvertrag enthalten muss

Bei einem Arbeitsvertrag handelt es sich um einen privatrechtlichen Vertrag zwischen Arbeitgeber (AG) und Arbeitnehmer (AN), der Rechte und Pflichten beider Seiten regelt. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, die ausgehandelte Arbeit zu leisten, der Arbeitgeber zur Zahlung des vereinbarten Arbeitsentgeltes. Aber welche Mindestangaben muss der Arbeitsvertrag enthalten, damit Sie als Arbeitgeber keine Rechtsnachteile bei möglichen Streitigkeiten…

Unterschied zwischen Soll- und Istversteuerung: Das sollten Unternehmer wissen

Mit einigen Ausnahmen, z.B. bei Anwendung der Kleinunternehmerregelung oder zu geringen Umsätzen, müssen die meisten Unternehmen in Deutschland monatlich oder quartalsweise eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben. In dieser wird die von Ihren Kunden auf Waren oder Dienstleistungen gezahlte Umsatzsteuer an das Finanzamt gemeldet und später abgeführt, unter Verrechnung bereits gezahlter Vorsteuer auf bezogene Waren und Dienstleistungen. Je…

Einnahme-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder Bilanz erstellen? Kriterien sowie die Vor- und Nachteile im Überblick

Unternehmer, die nach §1 Handelsgesetzbuch (HGB) ein Handelsgewerbe betreiben und damit Kaufleute sind, sind buchführungspflichtig. Ein Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, der ein nach Art oder Umfang in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Und nach §238 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet, Bücher zu führen und dort seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen…

Gesetzlicher Mindestlohn 2020: Mit diesem Betrag müssen Unternehmer jetzt rechnen

Regelmäßig alle zwei Jahre wird der 2015 eingeführte gesetzliche Mindestlohn neu berechnet. Basierend auf einem Tarifindex des Statistischen Bundesamtes empfiehlt die aus Arbeitgebern, Gewerkschaften und Wissenschaftlern bestehende Mindestlohn-Kommission der Bundesregierung eine neue Untergrenze für die Mindestvergütung von Arbeitnehmern in Deutschland. Ende Juni wurde jetzt auch der gesetzliche Mindestlohn für 2020 beschlossen, der sich zweistufig für…